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Runder Geburtstag: alles Gute, altes Haus!

Das Senator-Neumann-Haus, wird 60 – das feiern wir! Unser Jubiläums- und Sommerfest geht am 1. Juli von 15 bis 21 Uhr an den Start. Mit Live-Musik, Walking-Acts, Kunst und Geschichte.

Wenn es einen Urstoff des Unternehmens Sozialkontor gäbe, würde er Senator-Neumann-Haus (kurz: SNH) heißen. Eröffnet 1962, war das Wohn-Angebot für Menschen mit Behinderung mit hohem Assistenzbedarf in Bergstedt das erste seiner Art in Hamburg – und ein Vorreiter in der gesamten Bundesrepublik. »Bis dahin war es üblich, dass Menschen mit Erkrankungen wie Multiple Sklerose oder Körperbehinderungen wie Querschnittslähmung dauerhaft im Krankenhaus lebten oder von Angehörigen versorgt wurden«, sagt Heinz Renno, Leiter Personal & Ausbildung des Sozialkontors.

Erklärtes Ziel der Einrichtung: Menschen mit komplexen Behinderungen ein Zuhause bieten, in dem sie so selbstbestimmt wie möglich leben können. Damit das gelingt, arbeiten Fachkräfte aus den Bereichen Pflege, Pädagogik und Therapie im Senator-Neumann-Haus in multiprofessionellen Teams zusammen.

Senator-Neumann-Haus: Ein Ort zum Leben

Heute verfolgt das Senator-Neumann-Haus einen ressourcenorientierten Ansatz, bei dem je nach Interesse der Menschen mit Behinderung – etwa in puncto Arbeit, Mitbestimmung und persönliche Entfaltung – die erforderliche Kompetenz vermittelt oder Assistenz geleistet wird. Dabei spielt es keine Rolle, ob eine Person das umfassende Assistenzangebot für einen begrenzten Zeitraum in Anspruch nimmt oder dauerhaft im Senator-Neumann-Haus wohnt. »Wir sind in erster Linie ein Ort zum Leben«, sagt die Leitung Christine Härtel. Hausbewohner Andrew Taylor bestätigt dies: »Es ist eine sehr tolle Atmosphäre hier.«

Zum 60. Jubiläum des Senator-Neumann-Hauses ist am 1. Juli ein Sommerfest für die Nutzer*innen und ihre Angehörigen geplant, zu dem auch Gäste, Nachbar*innen, Förderer*innen sowie Mitarbeitende kommen können. Auf dem Programm stehen neben Live-Musik und Walking-Acts die Ausstellung »Crayse Picture« des Hausbewohners Niels ter Heide sowie ein Rückblick auf die Geschichte der Einrichtung.

 

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