Gefeierte Bewegungsinsel

Sehen, staunen, ausprobieren in Farmsen-Berne: Die Eröffnung unseres neuen inklusiven Sport-Angebots unter freiem Himmel war ein voller Erfolg.

Rund 80 Gäste feierten Anfang Juli die Eröffnung der inklusiven Bewegungsinsel auf dem Gelände des Hilda Heinemann Hauses des Sozialkontors, die trotz Unwetterwarnung am Vormittag stattfinden konnte.

„Petrus meint es gut mit uns“, so Thomas Jenckel, Projektleiter beim Verein Brücken für Kinder. Er bedankte sich bei allen Beteiligten, wie dem Sozialkontor, den Elbe-Werkstätten, dem SV Walddörfer, der inklusiven Band Rosi und die Knallerbsen, dem Gerätehersteller Playfit sowie der Stadt Hamburg, die dazu beigetragen haben, dass die letzte von vier inklusiven Bewegungsinseln in Hamburg nun eingeweiht wurde.

Jessica Reichstein, Geschäftsbereichsleiterin Elbe Nord des Sozialkontors, sprach vom allseits bekannten „inneren Schweinehund“, der alle immer mal davon abhält, in die Gänge zu kommen. Um die Gewohnheiten zu durchbrechen, nutzten die Menschen gern Inseln, zum Beispiel für Ruhe und Gelassenheit, oder wie diese, direkt am Lebens- oder am Arbeitsort, für sportliche Aktivitäten.

Als eher dürftig bewertete Carsten Adden, Betriebsleiter Nord der Elbe-Werkstätten, das Angebot für Menschen mit Behinderung in Sachen sportlicher Bewegung. Daher seien die Bewegungsinseln ein wichtiger und guter Baustein, um mehr in Bewegung zu kommen.

Im Anschluss wurden die vier Trainingsgeräte von den Gästen ausführlich ausprobiert und in Betrieb genommen. Trainieren lassen sich Rücken, Schultern, Arme und Hände sowie Gleichgewicht und Geschicklichkeit. Zwei Geräte sind auch für Menschen im Rollstuhl geeignet, alle Übungen werden auf Info-Tafeln in Leichter Sprache erklärt. Als besonders gelungen wurde bewertet, dass alle vier Geräte von zwei Personen gleichzeitig genutzt werden können und damit viele Möglichkeiten der Interaktivität bieten.

Damit die Bewegung in den Alltag eingeht, werden zwei Mitarbeitende des Sozialkontors, die bereits an den Geräten geschult sind, angeleitete Trainings anbieten. Außerdem sollen die Geräte auch von dem Walddörfer Sportverein, der ebenso wie die Elbe-Werkstätten als Kooperationspartner an Bord ist, aktiv genutzt werden.