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„Echt Mein Recht“ in Hamburg

Die Ausstellung im Bezirksamt Mitte klärt zur sexualisierten Gewalt gegen Menschen mit Behinderung auf. Die Leihgabe des Kieler PETZE-Instituts für Gewaltprävention kommt 2023 bereits zum zweiten Mal nach Hamburg.

Gemeinsam für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung einsetzen, dass ist das Ziel des Sozialkontors und verschiedenster Hamburger Träger der Eingliederungshilfe sowie des „Runden Tisch Sexualität inklusiv“. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr wieder zusammengeschlossen und die Wanderausstellung ein weiteres Mal nach Hamburg geholt.

Mit der Ausstellung „Echt Mein Recht“ setzen wir auf Aufklärung und Prävention sowie auf die direkte Kommunikation mit Menschen mit Behinderung. Denn sie sind häufig von sexualisierter Gewalt betroffen. Das hat das Bundesfamilienministerium in umfangreichen Studien herausgefunden. So erfährt jede dritte Frau mit einer Behinderung sexualisierte Gewalt, fast die Hälfte aller Befragten bereits als Kind.

„Echt Mein Recht“ informiert in Leichter Sprache über sexuelle Selbstbestimmung, Schutz vor sexualisierter Gewalt und was erlaubt ist und was nicht. Expert*innen in eigener Sache sind mit Sozialarbeiter*innen in der gesamten Zeit vor Ort, um Besucher*innen durch die Ausstellung zu begleiten.

Die Ausstellung ist vom 18. Januar bis zum 25. Februar 2023 für alle Interessierten zugänglich.

In der Zeit vom 30. Januar 2023 bis zum 2. Februar 2023 betreuen wir vom Sozialkontor mit Nutzenden und Mitarbeitenden die Besuchenden.

Wir freuen uns auf euren/Ihren Besuch!

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag: 10–14 Uhr und 16–19 Uhr
Samstag: 12–16 Uhr

Gruppen:
Bei der Besichtigung der Ausstellung mit Gruppen ab 6 Personen wird um Anmeldung gebeten: emr2023@mail.de

Ort:
Foyer des Bezirksamtes Mitte, Caffamacherreihe 1-3, 20355 Hamburg


Am 20.01.2023 findet dort in der Zeit von 16–17.30 Uhr die offizielle Eröffnung statt.

„Echt Mein Recht“ wird gemeinschaftlich ausgerichtet von den Elbe-Werkstätten, der Evangelischen Stiftung Alsterdorf (ESA), Leben mit Behinderung Hamburg, dem Rauhen Haus, dem Sozialkontor und dem „Runden Tisch Sexualität inklusiv“, einem Netzwerktreffen mit Expert*innen in eigener Sache, Trägern der Eingliederungshilfe und Beratungsstellen, die sich gemeinsam für das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung einsetzen.

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