Wie menschlich ist die Sozialpsychiatrie?

Virtuelle Lehre am Universitätsklinikum Eppendorf: Video-Diskussionsrunde mit Jessica Reichstein, Leitung Teilhabe mit Assistenz & Sozialpsychiatrie beim Sozialkontor.


Das Standardwerk „Irren ist menschlich“ von Klaus Dörner und Ursula Plog prägt die Versorgung psychisch erkrankter Menschen seit über 50 Jahren. Dabei betont es den Blick auf das zutiefst Menschliche, fördert eine suchende Haltung und prägt eine lebendige Beziehungskultur. Im Gedenken an den 2022 verstorbenen Klaus Dörner hat der Fachbereich Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Eppendorf (UKE) eine virtuelle Vorlesungsreihe mit dem Titel „Die Psychiatrie ist soziale oder keine Psychiatrie!“ – Was bedeutet das heute? ins Leben gerufen. Dort tauschen sich geladene Expert*innen zu ausgewählten Aspekten des Werks von Dörner und Plog aus.

Eine von ihnen ist Jessica Reichstein, Leitung Teilhabe mit Assistenz & Sozialpsychiatrie beim Sozialkontor. In dem am 30. Januar veröffentlichten Video diskutiert sie mit Hilde Schädle-Deininger, Reformerin der psychiatrischen Pflege, Ina Jarchov-Jadi, Pflegedirektorin, und Moderator Thomas Bock, Professor für klinische und Sozial-Psychiatrie am UKE, über die Auswirkungen von „Irren ist menschlich“ auf Pflege und Medizin der Zukunft.

Das Video der Diskussionsrunde ist hier abrufbar.

Foto: Screenshot / Universitätsklinikum Eppendorf / Lecture2Go!